Home-Office – produktiver arbeiten?

18.05.2016

Entgegen eines europaweiten Trends geht die Zahl der Deutschen, die zu Hause arbeiten, kontinuierlich zurück. Und das, obwohl sich eine große Mehrheit der Deutschen flexiblere Arbeitszeitmodelle wünscht.

In deutschen Unternehmen herrschen immer noch große Vorurteile gegen die Arbeit vom heimischen Schreibtisch aus.

Obwohl mehrere Untersuchungen das Gegenteil beweisen, vermuten viele Arbeitgeber, dass die Heimarbeiter zu Hause faulenzen und nicht genug leisten.

Untersuchungen zeigen, dass Mitarbeiter, wenn sie die Möglichkeit haben,  im Büro zu Hause zu arbeiten produktiver sind als im Unternehmen.  Befragungen zeigen auch, dass dadurch die Angestellten überdurchschnittlich zufrieden mit Arbeit und Freizeit sind.

Unternehmen mit flexiblen Arbeitsformen sind laut einer Studie des Economist bis zu dreimal profitabler als ihre Wettbewerber. Dieses Argument sollte auch Arbeitgeber mindestens hellhörig machen.

Besonders hochqualifizierte Mitarbeiter fordern von ihrem zukünftigen Arbeitgeber ein flexibles und zufriedenstellendes Umfeld.

Durch einfache Rahmenbedingungen lässt sich gegenseitiges Vertrauen aufbauen:

-Home-Office braucht feste Routinen und feste Arbeitszeiten.

-Gute technische Einrichtung und Erreichbarkeit des Home-Office Platzes –Support sichern.

-Regelmäßige Update-Telefonate mit Kollegen, Skype-Termine, Jour-Fix vereinbaren.

Nicht jeder ist dazu geeignet, von zu Hause aus zu arbeiten. Manche lassen sich zu leicht ablenken und neigen dazu, täglich noch schnell die Küche zu putzen anstatt sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Homeoffice ist nur etwas für Menschen, die gut darin sind, sich selbst zu organisieren, und die über eine ordentliche Dosis Selbstdisziplin verfügen.

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